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LÜTJENBURGER SCHÜTZENKÖNIGE IM KREIS DES SCHICKSALS...

Unsere Lütjenburger Schützen-Totengilde von 1719 hat im vergangenen Jahr an 12 Wettkämpfen bei befreundeten Nachbargilden und Schützenvereinen  teilgenommen. In Blekendorf wurde der Gildemeister-Pokal ausgeschossen.
Wir nehmen mit viel Freude an den Wettkämpfen teil. Pokale blieben leider aus. Das Haxenessen der Schießgruppe genossen wir im Januar bei Gildebruder Andreas Bastian.
Der Tischlermeister Oliver Schmiedlein hatte wieder die richtige Holzgüte von Gildebruder Joachim Dittmer bekommen, um so einen stabilen Vogel zu fertigen . Gildebruder Dieter Tietze sorgte für die optische Vollendung des Vogels.

 

Der Keltische Baumkreis

 

Die keltische Kultur und der keltische Baumkreis

Die Entstehung der keltischen Kultur ist im Augenblick stark umstritten. Es gibt zwei hauptsächliche Theorien. Die erste geht von einer Entstehung um ca. 750 vor Christus im Bereich der sogenannten westlichen Hallstattkultur aus. Zu dieser Zeit entstehen große Höhensiedlungen, häufig als "Fürstensitze" bezeichnet, die auf eine verstärkte Strukturierung der Gesellschaft und ein erhöhtes Repräsentationsbedürfnis der herrschenden Schicht oder der ganzen Bevölkerung hinweisen. Gleichzeitig werden auch besonders reiche Gräber unter Riesengrabhügeln angelegt, die oft als Fürstengräber interpretiert werden, und in denen sich Mitglieder der Oberschicht bestatten ließen. Noch während dieser Zeitspanne kommt es auch zu einem verstärkten Kontakt mit dem Mittelmeerraum, vor allem durch die Gründung der griechischen Kolonie Massalia um 680 v.Chr. Von Massalia aus das Rhonetal hinauf findet nun ein Handel mit mediterranen Luxusgütern statt, die auf den Fürstensitzen und in den Fürstengräbern als Funde auftauchen und die darauf hindeuten, daß diese mediterranen Güter zumindest zum Teil auch als Statussymbole für diese herrschende Schicht dienten. Noch in diese Periode, die bis ca. 450 v.Chr. dauert, fallen auch die ersten historischen Nachrichten über Kelten. So berichtet uns Herodot, der große griechische Geograph des 6. Jhdts. v.Chr.,daß im Hinterland von Massalia Völker lebten, die sich selbst als Kelten bezeichneten. Er spricht auch davon, daß sie an den Quellen der Donau, nahe einer Stadt namens Pyrene wohnen. Die zweite, ältere Theorie geht davon aus, daß sich die keltische Kultur erst entwickelte, nachdem die Hallstattkultur zu Ende war. Sie geht davon aus daß die keltischen Stämme, die bei Herodot erwähnt werden entweder eine spätere Interpolation darstellen, oder aber daß es sich dabei um den "Eigennamen" der Stämme handelt, diese aber erst später das entwickelten was allgemein unter keltischer Kultur verstanden wird. Diese Entwicklung setzen die Anhänger der zweiten These um 450 v.Chr., am Beginn der sogenannten Latenekultur, an.
Zu dieser Zeit werden die meisten der "Fürstensitze" der Hallstattkultur niedergebrannt und auch die Sitte, "Fürstengräber" anzulegen, hört auf. Viele Forscher nehmen hier eine "soziale Revolution" an, die die vorkeltische Gesellschaft in eine keltische umwandelte, und gleichzeitig damit die Entstehung einer Kunstform, die die charakteristischen Elemente keltischer Kunst festlegt, die bis heute erhalten blieben. Diese Entwicklung findet vermutlich zuerst im Bereich zwischen Mitteldeutschland, Westböhmen, Westösterreich, Süddeutschland, der Ostschweiz und dem östlichen Frankreich statt.
Nach ihrem ersten Auftreten in den historischen Quellen im 6. Jahrhundert vor Christus erfährt man die nächsten gut 100 Jahre nichts mehr von ihnen. Das erste mal deutlich ins Licht der Geschichte treten keltische Stämme am Beginn des 4. Jahrhunderts vor Christus, als eine starke keltische Einwanderungswelle nach Norditalien kommt und dort die etruskischen Städte erobert. Die Stämme der Boier, Semonen und Insubrer siedeln sich in der Poebene an, wo sie die unter anderem die Stadt Mediolanum, das heutige Mailand gründen. Ebenfalls noch zu Beginn des 4. Jahrhunderts vor Christus, im attischen Jahr 387/386 vor Christus, versetzen die oberitalienischen Kelten den Römern den wohl schwersten psychologischen Schlag in der Geschichte Roms überhaupt. Nach der Schlacht am Fluß Allia, an dem die römischen Legionen vernichtend geschlagen werden, gelingt es den Kelten unter ihrem Heerführer Brennos, die Stadt Rom selbst zu erobern, die einzige Ausnahme hier bildet daß Kapitol, wo sich die Römer erfolgreich verteidigen. Dennoch müssen sie schließlich den Abzug der Kelten mit hohem Tribut bezahlen.
Dieses Ereignis fällt in die erste Expansionsphase der keltischen Kultur in Europa. In dieser Phase wird, ausgehend vom Gebiet zwischen Mitteldeutschland, Ostböhmen und - Österreich, Süddeutschland, der Nordostschweiz und Ostfrankreich, ein Gebiet keltisiert, daß sich von Südengland und Norddeutschland über Polen, Rumänien, Ungarn, Slowenien, Norditalien, Nordspanien bis an die Atlantikküste erstreckt. Dabei sollte man sich diese Keltisierung jedoch nicht unbedingt als kriegerische Eroberung vorstellen, eher im Gegenteil scheint es in den meisten Gebieten mit Ausnahme von Norditalien und später Galatien großteils eher eine friedliche Übernahme der keltischen Mode und Lebensweise gewesen sein. In diesen Zeitabschnitt fallen auch noch der Bericht von Aristoteles über das Treffen Alexander des Großen mit Kelten am Unterlauf der Donau, die zeigen, daß auch dieses Gebiet bereits teilkeltisiert war und der Vorstoß der Kelten, neuerlich unter einem Heerführer Brennos, nach Griechenland bis nach Delphi, das nur knapp einer Plünderung entging und dann von dort aus weiter nach Kleinasien, wo sie als Galater bekannt wurden.
Ab ca. 300 vor Christus setzt eine neue Phase ein. Zwar wird der Einflußbereich der Kelten in manchen Bereichen Europas noch weiter ausgeweitet, in anderen beginnt die keltische Kultur bereits, Gebiete zu verlieren. In dieser Phase findet eine Expansion des keltischen Einflusses nach Nordwesten hin statt, Großbritannien und in folge auch Irland dürften in dieser Phase keltisiert werden. Andererseits beginnen die Römer in dieser Phase mit der Eroberung der Gallia Cisalpina, also den keltischen Gebieten in der Poebene, die bis Mitte des zweiten Jahrhunderts vor Christus auch vollständig unter römische Kontrolle gebracht wird.
Ab ca. 150 vor Christus beginnt endgültig der Abstieg der keltischen Kultur in Kontinentaleuropa. Römische Eroberungen noch im zweiten Jahrhundert vor Christus bringen den Balkan und Südfrankreich sowie Spanien unter römischen Einfluß, während auch im Norden germanischer Druck stetig wächst und die Gebiete östlich des Rheins langsam germanisiert werden. Im ersten Jahrhundert vor Christus findet dann die kontinentalkeltische Kultur endgültig ihr Ende. Um 50 vor Christus wird Gallien bekanntermaßen von Caesar erobert, wodurch das freie keltische Gebiet in Kontinentaleuropa fast nur mehr auf den Alpenraum und Böhmen und Ungarn beschränkt ist. Ungefähr 40 vor Christus unterliegen die Boier den germanischen Dakern, danach wird auch Böhmen langsam germanisiert. Den Schlußpunkt für freie keltische Kultur in Kontinentaleuropa bildet der Alpenfeldzug von Tiberius und Drusus und die gleichzeitige Annexion des Königreichs Norikum durch die Römer im Jahr 15 vor Christus.
Das endgültige Ende für die keltische Kultur des Altertums stellt die Annexion des größten Teiles von Großbritannien gegen 70 nach Christus dar. Von da an gibt es nur noch ein Nachleben der keltischen Kultur des Altertums in den römisch besetzten Gebieten sowie in den freigebliebenen Rückzugsgebieten in Schottland und Irland. Erst nach dem Ende der römischen Besetzung gibt es in vielen dieser Gebiete ein kurzes, erneutes Aufleben einer romano-keltischen Kultur, die jedoch bereits die Entwicklung hin zum Frühmitelalter einleitet.
Seit Jahrtausenden besteht zwischen der mächtigsten Pflanze der Erde, dem Baum, und dem Menschen eine innige Beziehung. Er ist für uns Menschen ein Ursymbol in den verschiedensten Erscheinungsformen. Und so finden wir den Baum als Mythos in fast allen Kulturen unserer Erde.
Besonders für unsere Vorfahren, die Kelten, spielten die Bäume hier in Europa eine zentrale Rolle in ihrem sehr naturverbundenen Leben. So pflanzten sie zum Beispiel jedem ihrer neugeborenen Kinder einen persönlichen Lebensbaum, der dieses Kind sein ganzes Leben lang begleiten sollte. Aus den Charaktereigenschaften und Fähigkeiten seines Begleiters sollte das Kind in allen Lebenssituationen Kraft und Hilfe schöpfen können.
Die starke Eiche, die mächtige Buche, der langlebige Ölbaum oder der robuste Apfelbaum galten den "wilden" Kelten als Heiligtümer. Zu bestimmten Tagen oder Zeiträumen, die mit den Mondzyklen und den Jahreszeiten zusammenhingen, verehrten und würdigten sie diese Bäume. Durch den natürlichen Rhythmus der Jahreszeiten ordneten sie im Lauf der vielen Jahre bestimmten Bäumen feste Zeiten und Anlässe zu.

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